Windows
[ Windows ] Tools ] über mich ] e-mail Test ]

 

Nach oben


Zuerst sollten wir in Windows einiges überprüfen bzw. einstellen.

Datei-Endungen sichtbar machen

Im WindowsExplorer über 'Ansicht/ Ordneroptionen../ Ansicht'   (unter Windows2000 und XP über 'Extras/ Ordneroptionen../ Ansicht') stellen wir ein, daß die Dateinamenerweiterungen bei bekannten Dateitypen "nicht" ausgeblendet werden. (Unter WinME muß dies eingestellt werden mittels 'Start/ Einstellungen/ Systemsteuerung/ Ordneroptionen../ Ansicht')

Wenn wir per e-mail einen Anhang erhalten würden, der "ich_mag_dich.txt" heißt, so finden wir den Anhang harmlos. Wird aber auch die richtige Dateiendung eingeblendet, so heißt die Datei jetzt "ich_mag_dich.txt.vbs". Wir erkennen, daß es sich in Wirklichkeit um eine Scriptdatei handelt mit unter Umständen zerstörerischen Auswirkungen. Bei der Gelegenheit stellen wir auch gleich ein, daß alle Dateien angezeigt werden.

ordneroption.jpg (25410 Byte)

WindowsScriptingHost entschärfen

Im Menü des Windows Explorer lassen wir uns über 'Extras/ Ordneroptionen/ Dateitypen' den Eintrag "VBScript-Scriptdatei" zeigen und starten mit dem Knopf   'Erweitert' die Dateityp-Bearbeitung. Wir deklarieren den Vorgang "Edit" bzw "Bearbeiten" als Standard und setzten zusätzlich die Häkchen bei "Öffnen nach dem Download bestätigen" und "Erweiterung immer anzeigen".

Dieser Trick wird immer mal empfohlen; er schadet zwar nicht, hilft aber auch nicht viel weiter, da es viele weitere Möglichkeiten gibt, ausführbaren Code in emails einzubauen - z. B. Dateien vom Typ *.bat, *.pif, *.scr und vieles mehr. Bei all diesen Datei-Typen die Doppelklickfunktion zu entschärfen ist mühsam und am Ende hat man doch eine übersehen.

Start-Programme überprüfen

Über 'Start/Ausführen' rufen wir mit "msconfig" ein Programm auf, mit dem wir festlegen können, welche Programme im Hintergrund von Windows immer laufen sollen. User mit Windows2000 müssen dieses Programm als Zusatz-Tool  im Internet suchen und installieren.

Hier interessiert uns das Tabellenblatt 'Startup' (bzw. Autostart). Selbst wenn hier alle Einträge deaktiviert werden, würde Windows noch beim nächsten Rechnerstart funktionieren auch wenn das eine oder andere Zusatzfeature jetzt fehlt - z.B. ein spezieller Maustreiber. Hier sollte immer mal kritisch geprüft werden, was da so eingetragen ist; im Zweifelsfall einen Eintrag deaktivieren. Bei Bedarf kann er wieder aktiviert werden.

msconfig.jpg (61697 Byte)

Eine weitere Möglichkeit, die Programme zu entdecken, die automatisch geladen werden, bietet "AutoRuns", das ich unter Tools kurz beschreibe.